MCL 68 Multitasking bei der Herbst Rallye 2018

In der Organisation, im Medienbereich, im Service und auf der Strecke war der MC 68 zahlreich vertreten.

Der Präsident des MCL 68 Georg Gschwandner organisierte bereits zum zweiten Mal gemeinsam mit Roman Mühlberger und einer großen Schar von Helfern das ARC Finale und trat erstmals auch als Rallyeleiterstellvertreter auf.

Gschwandner: „ neben Pressechef auch Rallyeleiterstellvertreter zu sein, war zwar eine zeitintensive Herausforderung, wenn man aber die Gelegenheit bekommt von Helmut Schöpf, welcher als Rallyeleiter vor Ort war zu lernen, muss man jede Gelegenheit dazu nutzen.“

Unterstützt wurde der administrative Bereich seitens des MCL 68 noch von Nina Wassnig.

Als Clubfotografen für die zahlreichen Teilnehmer des MCL 68 akkreditierten sich Julia Margraf und Stefan Fehringer sowie für die bewegten Bilder Hans Zwickl.

Am Start für den MCL 68 standen Roman Mühlberger mit Beifahrerin Katja Totschnig im Peugeot 208 R5, Jürgen Hell-Mühlberger und Bettina Rohrböck mit dem Volvo 240 Turbo, Alfred Leitner und Beifahrerin Jenny Hofstädter im Peugeot 206 RC, MCL 68 „Beifahrerinnenexport“ Karin Cerny trat erstmals mit ihrem Chauffeur Enrico Windisch im Skoda S2000 an und Papa Manfred Cerny navigierte Kurt Huber im Audi S3 Quattro M1.

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Markus Jaitz und Gerhard Resch kämpften noch mit ihrem Fiat Stilo um ein Spitzenergebnis in der ARC Jahreswertung.

Im Service noch zu finden die MCL 68 Mitglieder Alois Handler, sowie Markus Hochleuthner.

Roman Mühlberger angetrieben vom heimischen Publikum legte los wie aus der Pistole geschossen.

Verzeichnete aber auf der sagenumwobenen Sonderprüfung 4 zwei Reifendefekte und kam nach dem Wechsel eines Rades auf einer Felge in das Service.

Mühlberger zog den restlichen Tag ein Feuerwerk ab und belohnte sich selbst noch mit einem 5. Gesamtplatz.

Alfred Leitner, Jenny Hofstädter und ihr Peugeot 206 RC waren in Bestform, gewannen ihre Klasse und beendeten die Saison 2018 mit einem 10. Gesamtrang.

Markus Jaitz und Gerhard Resch, gingen voll fokussiert ob der Chance auf den dritten Gesamtrang in der ARC-Wertung 2018 an den Start.

Am Ende der 22. Herbstrallye konnte man von den 73. gestarteten Teams den 31. Gesamtrang sowie den 6.Klassenrang belegen. In der Austrian Rallye Challenge Wertung 2018 verpasste das Team um läppische 5 Punkte den 3. Gesamtrang.

Enrico Winisch und Karin Cerny freuten sich auf ihren ersten Einsatz im Skoda Fabia S2000.

Die ersten drei Sonderprüfungen waren mehr als zufriedenstellend.

Auf SP 4, trennte sich nach Feindberührung mit einem Betonteil im Auslauf eines Cuts das rechte Vorderrad samt Aufhängung vom Rest des S2000 – Boliden.

Papa Manfred hingegen suchte am Nachmittag im Spitzabzweig des Rundkurses nach Zusehern, der Quattro starb nämlich beim U-Turn Manöver ab und wollte vorerst nicht wieder anspringen.

Die herbeieilenden Zuseher brachten den Wagen aus der Gefahrenstelle und nach einiger Zeit lief der Wagen auch wieder, dass die zum Zusehen degradierte Tochter unter den „Schiebern“ war, glaubte der Herr Papa erst nach ausführlichen Erörterungen seiner Tochter(…)

Jürgen Hell-Mühlberger war vor der eigenen Haustüre natürlich hoch motiviert und wuchtete den turbobeatmeten Volvo 240 spektakulär um die Ecken.

Man war am Weg zum Gesamtsieg bei den historischen Teilnehmern, als man sich einen Querlenker verbog und aufgeben musste.

Einig waren sich alle Protagonisten des MCL 68 vor Ort, die Herbst Rallye 2018 bildetet den perfekten Rahmen für den Saisonabschluss.

Fotos: Karin Cerny, Harald Illmer, Bernhard Haager, Georg Gschwandner

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Der MCL 68 bei der Retyred Trophy in Hollabrunn am 6.10.2018

STAHL  /ʃtaːl,Stáhl/ Substantiv, maskulin [der]

Eisen in einer Legierung, die aufgrund ihrer Festigkeit, Elastizität, chemischen Beständigkeit gut verarbeitet, geformt und gehärtet werden kann

7 Stunden schwedenSTAHLmässiger Zusammenhalt  – wenn ein Substantiv zum Motto einer Gemeinschaft wird

7 Stunden voller Staub, Action, Schweiß und Improvisationskunst

Bereits zum zweiten Mal veranstaltete der Präsident des MCL 68 mit seiner Firma GP Racing gemeinsam mit dem WRT, die Retyred Trophy in Hollabrunn.

Auf der Suche nach helfenden Personal, wurde er im eigenen Club fündig.

Heißt in der Praxis, der MCL 68 stellte mit Helmut Aigner, Stefan Fehringer, Eugen Friedl, Walter Holzhauser, Andy Schmiedberger, Gerhard Kraus und Norbert Tomaschek, sieben fliegende Streckenposten bzw. Mechaniker, welche eben auch abwechselnd einen Volvo 740 pilotierten, während die anderen Mitglieder entweder als Streckenposten oder Mechaniker im Einsatz waren.

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Zwecks Sicherstellung der kommenden Generation wurde auch noch der Sohn des Präsidenten Tobias Reischer und ein Freund namens Cornelius Schmidbauer, als helfende Hände innerhalb des MCL 68 eingeführt.

Pünktlich zum Start kam noch Harald Christoph vorbei, eigentlich nur einen Sprung, allerdings „für ihn fatalerweise“ in einer Arbeitshose.

Seine technische Unterstützung war angesichts vier zu betreuender Volvos eine große gern angenommene Hilfe und dauerte bis zum Ende des Rennens an.

Der Präsident kümmerte sich einstweilen mit WRT-Obmann Daniel Fischer um die Renngeschehnisse.

Im Fahrerlager wurden abgerissene Auspuffteile und sonstige Verschleißerscheinungen repariert.

Mietkunden der Rallyefamilie Nothdurfter angehörig, ließen es sich nicht nehmen ebenfalls selbst mit anzupacken.

Eine längere Reparatur am Nachmittag warf das MCL 68 Team mit dem Kunstname Vorderholz 68 zwar aus den Top ten, trotzdem war die Gewissheit über den Zusammenhalt, den Funfaktor und die Kameradschaft der großer Sieger an diesem Tag und ein weiteres schönes Kapitel in der 50-jährigen Clubgeschichte!

Die traditionelle Verköstigung der Teilnehmer mittels Spanferkel und Kotelette nach der Siegerehrung, wurde seitens des MCL 68 von Christine und Georg Gschwandner, sowie Gerhard Kraus mit abgewickelt.

Einig waren sich alle, nämlich jetzt schon deutlich den Ruf nach Wiederholung zu hören.

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Herbst Rallye 2018

Sensationelles Nennergebnis gibt würdigen Rahmen für die Entscheidungen.

Mit 77 Nennungen ist der Veranstalter natürlich mehr als zufrieden.

Der Lohn der intensiven und transparenten Vorbereitung trägt nun schon auf verschiedensten Seiten Früchte.

Diese Früchte, sprich Trophäen in den diversen Klassen zu ernten, obliegen nun den Teams, welche noch für Spitzenplatzierungen in Frage kommen.

ARC 2018 – Spannung bis zum letzten Lichtschranken

Sollte Ricardo Holzer mit seinem Mitshubishi EVO 6.5 eine problemlose Rallye absolvieren, ist ihm der Titel in der ARC Gesamtwertung 2018 nicht mehr zu nehmen.

Dahinter befindet sich jedoch mit Martin Pucher, Markus Ossberger, Christian Hochstöger, Kurt Huber und Markus Jaitz ein Fahrerquintett, welche den Rechenstift erst nach dem Zieleinlauf zur Hand nehmen werden und bis dahin um jede Sekunde kämpfen werden.

Die über das Jahr hin bis zum großen Finallauf relativ ausgeglichene Punkteansammlung dieser Protagonisten mit völlig unterschiedlichen Rallyefahrzeugen, steht auch für den Erfolg der am Jahresanfang überarbeiteten und nun auch für schwächere Fahrzeuge faireren Punkteberechnungsformel in der Austrian Rallye Challenge.

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ARCH – Kampf um Platz 2

Hinter dem führenden Markus Ossberger, wird auch bei den Historischen ein schwerer Kampf um Platz zwei geführt.

Gerhard Fragner mit seinem vierradgetriebenen Mazda Turbo 323, liegt vor dem entscheidenden Lauf nur lächerliche 0,5 Punkte vor Günther Königseder, welcher wohl untermalt von der infernalischen Geräuschkulisse seines Lancia Integrale ein harter Gegner sein wird.

Die Willkommensgeste des Veranstalters bezüglich der historischen Fahrzeuge, mit einer Nenngeldreduktion ab 10 Teilnehmern und dem Start vor dem Hauptfeld wurde hier dankbar angenommen.

Dreizehn historische Teams mit acht verschiedenen Fabrikaten nehmen die Herbst Rallye in Angriff.

JARC – für Nachwuchs ist gesorgt

Nicht weniger als zwölf Fahrer und neun Beifahrerinnen haben sich in die JARC 2018 eingeschrieben.

Bei den Fahrern steht Fabian Bartel-Huemer dem Umstand geschuldet, dass sein schärfster Verfolger Michal Lengauer keine Nennung abgegeben hat als Sieger quasi fest.

Der Kampf um die weiteren Podestplätze wird ein Heißer.

Berechtigte Chancen dürfen sich Lucas Carlos Stengg, welcher diesmal einen Opel Adam R2 an den Start bringt, sowie Christian Hochstöger und Michael Franz ausrechnen

Bei den jugendlichen Beifahrerinnen wird wohl Viktoria Kiesenhofer nicht von der Spitze zu verdrängen sein.

ART – die große Abwesenden

Kaum hatte sich Gerald Rigler von seinem Rückenleiden erholt, ereilte ihn die nächste Verletzung.

Rigler verunfallte mit einem Quad und brach sich dabei das Schlüsselbein.

Da auch Michael Kogler auf einen Start verzichtet, entbrennt nun ein Zweikampf zwischen Markus Kroneder und den Ungarn Daniel Fischer um den Titel der ART 2018.

OPC – Opel Corsa Cup

Hier fällt die Entscheidung zwischen den Österreicher Christoph Lieb und den im Moment im Cup führenden deutschen Stefan Petto

Alpe Adria - Cup & Trophy Finale bei der Herbst Rallye 2018

AARC – auch hier Kampf um Platz 2

Michael Kogler kann von der Spitze nicht mehr verdrängt werden.

Um die weiteren Podestplätze fahren beim großen Finale im Rahmen der Herbst Rallye, Lukas Carlos Stengg, Kurt Jabornig, sowie Christian Reschenhofer und Peter Schöller.

AART – Zwei Kämpfer in R5 Autos

Der Italiener Bernd Zanon steht als Gewinner der Trophy fest, den zweite und dritten Platz fahren sich Daniel Fischer (HUN) im Skoda R5 und der Österreicher Markus Steinbock im Huyndai R5 aus.

Bärenstarke Überraschungen

Enrico Windisch mit Beifahrerin Karin Cerny setzen erstmals ihren Skoda Fabia S2000 ein, welcher von Grund auf revidiert wurde.

Roman Mühlberger lässt es sich als Veranstalter nicht nehmen, seine Rallye auch aus der Fahrerperspektive zu kontrollieren und setzt gemeinsam mit seiner Beifahrerin Katja Totschnig unter der Bewerbung des MCL 68 den Peugeot 208 R5 von Walter Mayer ein.

Zielsetzung ist hier jeweils natürlich ein Wörtchen um die vordersten Plätze mitzusprechen.

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Gekommen um zu bleiben – Verlosung eines Gratisstartplatz für 2019

Neues und Innovatives bei der HERBST RALLYE

Presse & Marketing für alle Teilnehmer & Fans am Vorabend der Rallye

 im und vor dem Festzelt am Flughafengelände Dobersberg

Abgesehen davon, dass der am Rallyetag als Vorausauto eingesetzte Audi S1 Quattro bereits beim Festzelt zu bestaunen sein wird, hat sich die Organisation der Herbst Rallye, zumindest am Sektor der Austrian Rallye Challenge etwas Neues und innovatives für die Teilnehmer, Fans und Medienvertreter einfallen lassen.

Soll heißen:

Dem hektischen Berufs-und Alltagsleben sowie den geographischen Gegebenheiten geschuldet sind viele, Tage vor einer Rallye mit nur einer geringen Anzahl an handverlesenen eingeladenen Teilnehmern abgehaltenen Pressekonferenzen vor einer nicht immer großen Schar von Medienvertretern und Fans, nicht wirklich befriedigend..

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Daher erhält bei der Herbst Rallye nach der Fahrerbesprechung jedes Team die Möglichkeit auf freiwilliger Basis, sich sein Fahrzeug und gerne auch seine Sponsoren und Mechaniker vor dem Festzelt dem hoffentlich zahlreichen vorhandenen Publikum zu präsentieren.

Rallyesprecher Mario Popp wird die Interviews führen.

Anschließend warten dann in einer eigens eingerichteten Medienzone die eingeladenen Medienvertreter auf die Teams.

Gekommen um zu bleiben…..

In diesem Fall zahlt es sich tatsächlich aus und bewahrheitet sich auch, denn unter allen Teams die an der Präsentation teilnehmen, wird vor Ort ein Gratisstartplatz für die Herbst Rallye 2019 verlost!

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„Vorderholz 68" bei der Retyred Trophy in Hollabrunn

Nach dem sagenhaften Auftritt bei der Oldtimermesse Tulln im Mai, der Teilnahme an der ARBÖ Rallye Legends im September, geht es bevor am 27.10.2018 die große 50 Jahres Feier über die Bühne geht nun erstmal mit einem 7 Stunden Rennen für den MCL 68 weiter.

Auserkoren wurde die Retyred Trophy in Hollabrunn.

Die GP Racing GmbH, tauschte das technische Knowhow einiger MCL 68 Mitglieder zwecks Vorbereitung einer Volvo Flotte für diese Veranstaltung, gegen eben einen solchen für die Teilnahme einiger MCL 68 Mitglieder.

So fanden sich am letzten Samstag, Gerhard Kraus, Stefan Fehringer, Walter Holzhauser, Andreas Schmiedberger, Norbert Tomaschek, die Gebrüder Gerhard und Helmut Aigner sowie Georg Gschwandner im GP Racing Volvo Domizil ein.

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Auch hier konnte man wiederum deutlich erkennen wie der Zusammenhalt und das Miteinander als Basis für einen Erfolg in und für ein Clubleben funktionieren können.

Gemeinsam mit dem berufliche verhinderten „Teamchef“ Eugen Friedl wurde schon vor einem Monat an einen sehr langen Clubabend über einen Teamnamen eifrig diskutiert.

Der Vorschlag einer Clubkollegin, ob der langen Clubzugehörigkeit einiger diesem Team angehöriger Clubmitglieder sich schlicht weg „die Veteranen“ zu nennen, artete ob der leicht gekränkten Eitelkeit mancher einer in fast nicht druckreife Statements aus(…)

Kurz vor der Sperrstunde einigte man sich dann auf den Namen "Vorderholz 68".

Was es mit diesen Namen auf sich hat, erzählt der geneigten Leserschaft das Team gerne, wenn man es am Renntag besuchen kommt.

Näheres zu der Veranstaltung findet man unter http://www.vrtt.at/rallye-events.html

Das Team des MCL 68 freut sich auf euren Besuch!

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50 Jahre MCL 68 bei der ARBÖ RALLYE LEGENDS 2018

Was sehr schön begann, endete leider schicksalshaft traurig und tragisch…

Es war im Rahmen der Waldviertel Rallye 2017, als die zur Hilfe des ORF abgestellte Truppe des MCL 68 an einer Sonderprüfung auf die Familie Gutternigg trafen.

Sofort schwelgte man in Erinnerungen an die tollen Erlebnisse bei den diversen Rallyes rund um Admont.

Kurzum beschloss man im Jubiläums Jahr anlässlich des 50 jährigen Bestehen des MCL 68 wieder nach Admont zu reisen.

Mit Eugen Friedl, Gerhard Kraus, Markus Jaitz, Georg Gschwandner und Nina Wassnig, war eine Delegation des MCL 68 vor Ort, welche nicht nur auf den Sonderprüfungen rund um die Haller Mauern Geschichte geschrieben hat.

Speziell an die Zeiten des Gerhard Kraus und dem VW Team konnte man sich im Gasthof Pirafelner noch gut erinnern, so das sogar der Koch seine Arbeit für ein schwelgen in gemeinsame Erinnerungen unterbrach.

Aber auch die sagenumwobene Fahrt von Eugen Friedl 1995 mit dem slickbereiften VW Golf II auf Schnee hatte Gitti Gutternigg parat.

Ebenso überschlug sich der Rallyesprecher Adi Janacek vor Begeisterung nach langer Abwesenheit Nina Wassnig, einer der Vorreiterinnen der weiblichen Beifahrerszene in Österreich wieder begrüßen zu dürfen, aber auch über Georg Gschwandner und seine wilden Volvoritte über die Kaiserau und durch Hall war der Sprecher bestens in Bilde.

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Verstärkt wurde die MCL 68 Mannschaft noch durch die Gebrüder Aigner, das Servicebrüderpaar wurde jedoch je in zwei gerissen an diesem Wochenende, Helmut wurde nämlich von Eugen Friedl als Beifahrer eingeschult, sodass auch wieder dem Bildungsauftrag des MCL 68 Schuldigkeit getan wurde.

Markus Jaitz unterstützte das Service, Stefan Fehringer und Julia Margraf wurden auf Ersuchen von Kurt Gutternigg als Szenefotografen akkreditiert.

Einen Eugen Friedl in Admont konnte sein langjähriger Beifahrer Gerald Feik natürlich nicht alleine lassen und so fand auch er sich am Samstag in Admont ein.

Ja und an MCL 68 Filmer Hans Zwickl führt wohl sowieso keine Rallye in Österreich vorbei.

Die Besichtigung wurde am Donnerstag durchgeführt, die technische und administrative Abnahme war bestens organisiert und konnte ohne viel Zeitaufwand vollzogen werden und alle fragten sich, „was machen wir am Freitagvormittag bis zum Start um 14 Uhr“

Während Eugen Friedl und Helmut Aigner eine kleine Testfahrt nach dem Frühstück absolvierten, entdeckte man beim Volvo von Georg Gschwandner ein Loch im Tank!

Hektik kam bei Mechaniker Gerhard Kraus und Gerhard Aigner keine auf, man hatte ja Zeit….

Wäre da nicht just in diesem Augenblick Eugen Friedl mit einem schauderhaft klingenden Escort zurückgekommen, welcher eine lange weiße Rauchfahne hinter sich herzog.

Man konstatierte in erster Instanz eine defekte Kopfdichtung!

Hektik?......Fehlanzeige, man beschloss den Tank zu dichten, den Escort zu verladen und am Serviceplatz in Spital am Phyrn „schnell“ die Kopdichtung zu tauschen.

Der Ehrgeiz der Mechaniker war, von der Möglichkeit einige Sonderprüfungen nicht zu fahren NICHT Gebrauch zu machen.

Der Motor wurde da es regnete unter einen Zelt zerlegt, plötzlich kam ein quer im Zylinderkopf steckendes Ventil ans Tageslicht, dieses hatte unvorteilhafter Weise auch den Wasserkanal beschädigt.

In diesem Moment rief Stefan Fehringer an, er würde nun in Wien aufbrechen ob man noch etwas bräuchte.

Fehringer dachte an Wurstsemmeln, Getränke, Schokolade und erlaubte sich doch ungläubig nachzufragen als man nach einem Zylinderkopf verlangte….

Jener wurde aber telefonisch aufgetrieben und tatsächlich sehr rasch von Stefan und Julia angeliefert.

Zur Zeitüberbrückung wurde unter mittlerweile einer Traube von ungläubigen Zuschauer der Motor und der alte Zylinderkopf komplett zerlegt.

Georg Gschwandner wähnte sich währenddessen in der Annahme nun doch die Regenreifen montieren zu können, da es ja regnete….

Alleine der neu angeschaffte etwas potentere Volvo verfügt um eben die etwas potentere Leistung wieder zu verzögern, über etwas größere Bremssättel an der Vorderachse und so musste man feststellen, dass die Felgen mit den Regenreifen nicht passten….also fuhr man mit Slicks los, als fünfzigstes Auto wird es ja doch schon trocken sein….es war dann auch so und so lernten Georg Gschwandner und Nina Irina Wassnig den neuen Volvo erstmal kennen.

Als man von den ersten Prüfungen zurückkam, arbeitete die komplette MCL 68 Mannschaft am Motor des Escorts, freilich noch immer unter Beobachtung vieler ungläubiger Augenpaare.

Nach Abschluss des ersten Tages wurde der Volvo wieder auf dem Anhänger verladen und man fuhr zurück ins Quartier!

Und ja, selbstverständlich wurde der Ford-Motor fertiggestellt und sprang auch sofort wieder an!

So stand einem zweiten Tage nichts im Wege.

Der neue Volvo wurde dem Duo Gschwandner/Wassnig immer vertrauter und der an diesem Wochenende zum Chefmechaniker mutierte Gerhard Kraus ließ immer mehr am Set Up tüfteln.

Da der Ford nun nach einigen kleinen zusätzliche technischen Feinjustierungen rund lief, kam nun auch Helmut Aigner in den Genuss seiner ersten Sonderprüfungen.

Während also die beiden Fahrzeuge, sowie die MCL 68 Fotografen Stefan Fehringer und Julia Margraf unterwegs waren, kam es leider am Nachmittag im zweiten Durchgang der Sonderprüfung Weg zu einem Unfall mit tödlichen Ausgang.

Die Veranstaltung wurde darauf verständlicherweise sofort abgebrochen…

DER MCL 68, MÖCHTE AN DIESER STELLE DEN HINERBLIEBENEN SEIN TIEFSTES MITGEFÜHL AUSDRÜCKEN!

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Herbst Rallye 2018

Bewährtes Konzept ergänzt um Neues

Roman Mühlberger hat gemeinsam mit seiner Frau Angelika und Georg Gschwandner einen Verein namens Rallyegemeinschaft Waldviertel (RGW) gegründet.

Roman Mühlberger: „ dieser Schritt war nicht zuletzt auch seitens der AMF und in vielen administrativen Belangen notwendig!

Wir stehen aber nur an der Spitze eines Teams aus Individualisten, welchen der Rallyesport gerade in dieser Gegend schon in zweiter oder gar dritter Generation sehr am Herzen liegt.“

Gerade auch dieser Tradition geschuldet, hat sich der neu gegründete Verein etwas Besonderes für dies diesjährige Herbst Rallye einfallen lassen.

Es war einmal der Sound

Man schrieb das Jahr 1985, die Semperit Rallye erlebte gerade ihre Hochkonjunktur.

Unvergessen die tausenden Fans an den Sonderprüfungen, welche sich mit diversen Benzingesprächen die Zeit bis zu den ersten Autos vertrieben.

Plötzlich aber verstummten die Gespräche, die Münder aber freilich blieben offen, deren Hauch vermischte sich mit dem Rauch diverser zur Erwärmung gemachter Lagerfeuer.

Lange bevor man etwas sehen konnte, konnte man etwas hören, nämlich die infernale Geräuschkulisse, das akustische Stakkato, von Gas, linksbremsen, Gas, anstellen und dann flog er vorbei, Walter Röhrl mit dem legendären Audi Quattro S1.

Audi hatte damals die Semperit Rallye auserkoren um unter anderem ein neues Getriebe zu testen.

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Eben bis heute unvergessen und um der jüngeren Generation das damals Geschehene zu verdeutlichen, ist es gelungen eine Kopie des damaligen Audi Quattro S1 zu organisieren, welcher bereits beim Rallyeopening am Freitag zu bewundern sein wird.

Arnold Teufel wird dann mit diesem Audi Quattro im damaligen originalen Branding am Samstag als Vorausauto die Rallye eröffnen.

Das ist aber nur ein kleiner feiner Teil von dessen was sich der Veranstalter für die diesjährige Ausgabe der Herbst Rallye überlegt hat

Service neu

Neu ist die Servicezone der Herbst Rallye, jene befindet sich am Gelände des Flughafen Dobersberg, welcher für dieses Wochenende seinen Flugbetrieb einstellt.

Dies ist zwar mit einer dementsprechenden Abschlagszahlung ob dessen Verdienstausfalles einhergehend, wird aber seitens des Veranstalters als Investition in die Zufriedenheit der Rallyeteilnehmer gesehen.

Denn man nimmt konstruktive Kritik gerne auf um selbiger durch Erneuerungen entgegenwirken zu können.

Daher eben hat man beschlossen, anstatt der durch immer mehr Starter geschuldeten suboptimalen Serviceflächen der letzten Jahre auf dem Flughafen eine neue dementsprechende Servicezone einzurichten.

Gleichzeitig wird sich dort auch das große Rallyefestzelt befinden, in welchen am Freitag sowohl die Fahrerbesprechung als auch das schon erwähnte Rallyeopening stattfinden wird.

Freiwillige Team & Sponsorpräsentation

Bereits voriges Jahr hat der Veranstalter in Sachen Teilnehmermedienpräsenz neue Wege beschritten und auf freiwilliger Basis nach Einsendung von Informationen individuelle Pressevorberichte erstellt.

Auch hier geht man heuer wieder einen Schritt weiter und möchte den Teams die Möglichkeit einräumen, sich und ihre Sponsoren auf einer Bühne zu präsentieren.

Daher bekommt jedes Team die Gelegenheit, nach der Fahrerbesprechung im Rahmen des Rallyeopening mit seinem Fahrzeug vorzufahren und mit Rallyesprecher Mario Popp vor Publikum und anwesenden Medien ein Interview zu führen, oder auch einmal seine Mechaniker verdientermaßen ins Rampenlicht zu stellen.

Aktion Historic:

Georg Gschwandner: „ hier wollen wir, nicht zuletzt in Gedenken an Folki Payrich, die beliebte ARC - Tradition wieder hervorheben und die Klasse Historic vor dem Hauptfeld starten lassen.

Die Herbst Rallye ist ja 2018 der letzte verbliebene „große reinrassige ARC Lauf“ und beinhaltet 99 Sonderprüfungskilomerter.

Generell haben wir uns bemüht, dass Nenngeld stimmig zu den Sonderprüfungskilometer zu gestalten.

Sowie voriges Jahr wird es aber auch wieder ab einer Nennstärke von 10 Teams in der Klasse Historic einen Nenngeldnachlass von € 50 geben.

Sprich diese Teams bekommen eben ab 10 Nennungen bei der administrativen Abnahme € 50 zurückerstattet“!

Willkommen RGT – eine Klasse für sich

Ebenso haben der Veranstalter mit Ausschreibung der Klasse RGT auch wieder eine „Spielwiese“ für die beim Publikum äußerst beliebten RGT Fahrzeuge geschaffen.

Der tschechische Porsche Pilot Nespor Radoslav hat auch für heuer wieder sein Kommen zugesichert.

Der Veranstalter hofft aber mit Ausschreibung dieses Klasse auch deutsche Teams mit RGT Fahrzeugen bei der Herbst Rallye begrüßen zu dürfen.

ORF Kooperation beim Finale

Die Herbst Rallye stellt nicht nur den Finallauf der ARC und ART, sondern auch diverser Cups.

Dem trägt auch der ORF Rechnung und endsendet Kamerateams für eine dementsprechende Berichterstattung

Sonderprüfungsgestaltung

Durch den heurigen Wegfall der Schneerosen Rallye, hat man nicht zuletzt auch in diesem Punkt unter Bezugnahme von Feedbacks der Teilnehmer, die schönsten und anspruchsvollsten Sonderprüfungen beider Rallyes ausgesucht und kombiniert.

Nun haben Sie einen ersten Voreindruck über die diesjährige Herbst Rallye, welche von 19. bis 20.10. 2018 stattfindet erhalten.

Dies und vieles mehr ist aber nur dank Großsponsoren wie der Firma Tiefbohrtechnik Rigler GmbH sowie der niederösterreichische Arbeiterkammer aber auch lokalen Sponsoren möglich, für deren Unterstützung sich der Veranstalter schon jetzt vorab herzlich bedanken möchte.

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MCL 68 beim GP Racing Sommerfest am WRT Ring in Hollabrunn

Alle Jahre wieder pilgert man im Sommer auf dem WRT Ring nach Hollabrunn.

Dieses Mal folgte man der Einladung von GP Racing, welche einen Volvo Rallyeschnuppertag organisierten.

Da die Zahl der volvoaffinen MCL 68 Mitgliedern immer größer wird, fanden sich schlussendlich zusätzlich zu den Gästen des Rallyeschnuppertages zwanzig MCL 68 Mitglieder ein.

Auch die Möglichkeit des freien Fahrens mit eigenen Fahrzeugen wurde genutzt.

Alexander Cismar bewegte seinen erworbenen Rallyevolvo und ließ sich auch von Michael Manhartsberger das Potential seines Autos zeigen.

Der schwarze Elch von den „Öchn“ der Familie Christoph schrieb wohl die rührendste Geschichte dieses Wochenendes.

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Denn mit Vater und Sohn Genitheim, waren auch die Vorbesitzer welche diesen Wagen vor vier Jahren an GP Racing verkaufen vor Ort.

Das sie dann noch selbst einige Runden mit ihrem „alten Elch“ drehen durften, bleibt ihnen wahrscheinlich unvergessen.

Harald Christoph und Michael Manhartsberger sorgten dann als Instruktoren für Söhne bzw. Freunde dafür, dass auch in Zukunft die Volvoquertreiber nicht weniger werden.

Ebenso brachte Alexander Cismar in Person von Vanessa Woltran seine eventuelle Beifahrerin mit, welche demnächst von Nina Wassnig eingeschult werden wird.

Norbert Tomaschek, Stefan Fehringer, Helmut Aigner, Andreas Schmiedberger sorgten für den technischen Support des Rallyeschnuppertages und dadurch auch für Eingang in die Clubkassa.

Christine Gschwandner, Julia Margraf, Gerhard Kraus, Nina Wassnig und Gerhard Aigner kümmerten sich um die gastronomischen Gelüste.

Freuen durfte man sich auch über Besuch von Mitgliedern und Präsidenten des befreundeten Gamma Racing Club.

Zu später launiger Stunde wurde dann noch der Einsatz eines „MCL 68 Volvos“ beim 7 Stunden Rennen am 6. Oktober in Hollabrunn beschlossen.

Bleibt es dabei, wird man auch davon bald hier lesen können!

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24 Stunden von Nyirad genialer Motorsportspaß um wenig Geld…und mitten drin statt nur dabei ein Großaufgebot des MCL 68

Für das erfolgreich langstreckenerprobte Team „die Öchn“ mit „Stammmclbeteiligung“ durch Franz Seewald und Michael Manhartsberger war schon lange klar, diese Sache darf man sich nicht entgehen lassen.

Anders bei Präsident Georg Gschwandner, erst kurzfristig entschloss man sich zur Teilnahme und ergatterte einen Platz welcher einer Hochzeit „zum Opfer fiel“!

Während also die Öchn mit dem Ehepaar Christoph, den beiden oben genannte MCL 68 Mitgliedern sowie Christian Pirklbauer ein Fahrerquintett stellten, nannte der Präsident zu Ehren des 50. Jährigen Clubjubiläums unter „Team 50 Jahre MCL 68“ und startete sofort einen clubinternen Aufruf.

Die Spontanität überholte sich selbst, so schnell sicherten Helmut Aigner jun., Stefan Fehringer, Stefan Laszlo und Andreas Schmiedberger ihre Teilnahme zu.

Dies alles passierte allerdings just zu einem Zeitpunkt, an welchen man eigentlich mit den Vorbereitungen der Fahrzeuge für die zwei Wochen vor dem Rennen stattgefundener Oldtimermesse in Tulln mehr als ausreichend beschäftigt war.

So bündelte man eben die Kräfte und gemeinsam mit Julia Margraf welche plötzlich ganz viel Zeit mit ihrem Stefan in der Werkstatt verbringen „durfte“ ging es quasi im Akkord an die Geräte.

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Dem Schicksal etwas nachhelfend, konnte Stefan Fehringer in Form von Michi Czeland einen Mann gewinnen, welcher sich wunderbar integrieren ließ und eine sowohl technische als auch menschliche absolute Bereicherung für das Team darstellt.

Ein Volvo 740 aus dem Hause GP Racing wurde auserkoren und quasi von den Mechanikern neu aufgebaut.

Georg Gschwandner kümmerte sich einstweilen um die Ersatzteillogistik.

Immer mehr Kisten mit gebrauchten und neuen Volvoteilen türmten sich.

Aber man wollte eben dem Aberglauben, „was man mit hat wird nicht hin“ gerecht werden.

Ein scheinbarer Hinweis zwecks Übertreibung kam von den Öchn, welche anfragten, wie viele Volvos man denn vor Ort am Rennwochenende vor hätte aufzubauen (…)

Am Freitag den 25.5. war es soweit, man verlagerte den ganzen Tross nach Nyirad.

Michi Manhartsberger, hatte den „Öchn 740“ auf einen Sattelschlepper gepackt, Harald Christoph zog die familieneigene Villa auf Rädern mit seinem Amarok.

Georg Gschwandner, steuerte seinen Sprinter welcher gefühlte drei Volvos inne hatte und hatte zudem auch ein Haus im Schlepp.

Stefan Laszlo zog mit dem Laszlo Rallye Team Servicebus den Volvo 740 für das Team „25 Jahre MCL 68“ gen Ungarn.

Michi (Vater & Sohn) Czeland hatten einen Renault Espace zur mobilen Grillstation umfunktioniert.

Stefan und Julia bildeten mit dem Clio die Vorhut.

Franz Seewald mit Tochter Emilie, steuerte das noch kauffrischen Ducato Wohnmobil.

Andy Schmiedberger reiste mit dem schwiegerelterlichen Wohnmobil und nahm noch Helmut Aigner mit.

Mit dem letzten Läuten des Unterrichtstages, wurden auch die Christophinder von der Mama abgeholt und auch der fast jungfräuliche Sharan lernte die Puszta kennen.

Sollte der geneigte Leser nun ungläubig das Haupt schütteln ob dieses logistischen Aufwands, auch wir schüttelten unsere Häupter, denn im Vergleich zu manch anderen war unser Konvoi ein besserer Blumenkorso.

Angenehm überrascht war man über die zu Verfügung stehende Servicefläche.

Die Wagenburg errichtete man unter Einweisung des „Architekt“ Michael Manhartsberger in Sichtweite.

Der Abend stimmte mit viel gut gegrillten Fleisch und vielen netten Geschichten auf ein wunderschönes, abenteuerliches Wochenende ein.

Samstag 26.5. 14:00 Uhr Start:

Startfahrer Michael Manhartsberger und Stefan Laszlo spulten ohne Probleme ihre Runden ab.

Die Taktik bei der Teams war etwas unterschiedlich angelegt.

Während man bei den Öch zu Beginn im Stundenrythmus wechselte, wechselte das „50 Jahre MCL 68“ Team halbstündlich, sollte nämlich der Elch weidwund werden, sollte zumindest jeder Fahrer einmal in den Genuss dieser genialen Strecke gekommen sein.

Nach einigen Stunden, berechnete Stefan Fehringer den Reifenverschleiß und begann augenbrauenerhoben zu zählen…..

Der zweifelsohne publikumswirksame Fahrstiel der Rallyepiloten in diesem Team musste raschest korrigiert werden….

Gegen Abend machte der weiße Volvo mehrmals mit dem gleichen Konkurrenten unliebsame Bekanntschaft was zu etwas hitzigeren Diskussionen führte.

Gegen 22.00 Uhr wurden dann einige Bierdosen zu Versöhnung angeliefert, welche selbstverständlich nicht konsumiert wurden während des Rennens.

Gegen Mitternacht bekam das Team MCL 68 eine Verwarnung ausgerufen, da der Auspuff zu laut gewesen war.

Die zweistündige „Galgenfrist“ zwecks Reparatur nach einer solchen Verwarnung war leider nicht durchgedrungen.

Tatsächlich hatte sich aber nur die Dichtung nach dem Kat atomisiert.

Zu diesem Zeitpunkt hatte man bereits bei beiden Volvos die Motoraufhängung repariert.

Für „die Öchn“, war dies und nicht funktionierende Zusatzscheinwerfer die einzigen größere Operationen, sieht man noch von einem Kabelbruch bei der Benzinpumpe ab, welcher aber auch rasch behoben wurde!

Gegen Mitternacht kehrte eine Art von „Stille“ im Fahrerlager ein, die schier unmöglich zu beschreiben ist.

Man muss es erlebt haben um es zu verstehen, auf der einen Seite das Dröhnen der Motoren der rund um die Uhr fahrenden Autos, auf der anderen Seite der Teil der dahindösenden Mannschaft, welche „Wache“ schob falls ein Wagen ungeplant hereinkam.

Georg Gschwandner: „ auf 2.45 Uhr den Wecker gestellt um ab 3.00 Uhr einen Volvo querzutreiben, hatte ich vorher auch noch nie gemacht!“

Zu dieser Zeit spielte das Team „die Öchn“ ihren großen Trumpf in der Person von Franz Seewald aus.

Ein Berufskraftfahrer der nahezu täglich um 2.30 Uhr seinen Arbeitstag beginnt, war um diese Uhrzeit klar im Vorteil und spulte knappe drei Stunden am Stück ab.

Um 4.15 Uhr, wurde beim Team „50 Jahre MCL 68“ der Auspuff geschweißt.

Leider zwei Stunden nach der nicht bekannten Frist, welches einiges an Strafpunkte einbrachte.

Danke an das bierdosenanliefernde Team für die Leihgabe des Schweißgeräts!

Ab dem sonntäglichen Sonnenaufgang strahlte die Sonne mit allen Protagonisten um die Wette.

Elchinterne Hochrechnungen ergaben plötzlich speziell für „die Öchn“ eine in der Luft liegende Sensation, man pendelte immer so zwischen Platz zwei und vier.

Alle Kräfte des MCL 68 wurden gebündelt, nichts mehr dem Zufall überlassen, pro Reifen standen beim Boxenstop vier(!) Leute parat.

Jedoch eine große Parallität zur Formel 1 sucht man vergebens, denn der Spaßfaktor vor Ort war unübertreffbar.

In der letzten Stunde kam dann für den „50 Jahre MCL 68 Volvo“ noch einmal das große Zittern, plötzlich war ein gröberer Leistungsverlust zu beklagen.

Eiligst wurde Drosselklappe und mehrmals der Lufmassenmesser getauscht.

Als sich Schlussfahrer Stefan Laszlo verzweifelt wieder Richtung Strecke quälte, schmiss ihm Teamchef Gschwandner noch ein Benzinpumpenrelais in das Wageninnere.

Das Glück der Tüchtigen in Form einer Gelbphase ermöglichte es Stefan das Relais zu wechseln

Das an die Box gefunkte „Relais war schuld“, wäre nicht notwendig gewesen.

Optisch war zweifelsfrei zu erkennen, dass nun auch der weiße Elch wieder klaglos lief(…)

Ein besonderes sentimentales Bild bot sich in den letzten 30 Minuten, als die Volvos gesteuert von Christian Pirklbauer und Stefan Laszlo in Formationsflug die Strecke umkreisten.

In den letzten 5 Minuten hörte man bereits die sich auflösenden Karkassen in den Radkästen.

Am 27.5.2018 um 14:00 Uhr lief Volvo schwarz „die Öchn“ auf Gesamtplatz 2 und Volvo weiß „Team 50 Jahre MCL 68“ auf Gesamtplatz 9 über die Ziellinie.

Wenn sich dann erwachsene Männer mit Tränen in den Augen um den Hals fallen, weiß man, auch hier wurde wieder den Zusammenhalt, den Spaß und den Sport betreffend ein Kapitel MCL 68 Geschichte geschrieben.

Dem konnte auch der Umstand, dass das Team „50 Jahre MCL 68“, auf Grund gesammelter Strafpunkte (Auspuff, überholen unter Gelb) auf Platz 14 zurückversetzt wurde keinen Abbruch tun.

Mit den Kids, Michi C., Philipp und Fabian C. sowie  Emilie, mit der guten Seele und Liebling der Kinder Julia, den Besuch von Stefan Laszlo sen. Josef Pernsteiner, den Fans aus Oberösterreich Ernie und Jimmy, dem Fahrerquintett des „Volvo schwarz“ Christa, Harald, Christian, Franz und Michi, dem Fahrersextett, des „Volvo weiß“ Andy, Georg, Helmut, Michi, Stefan L. und Stefan F. brachten wir es an diesem unvergesslichen Wochenende auf 20 Köpfe, welche dieses Abenteuer wohl kaum so schnell vergessen werden!

Danke an Oliver Olli Ofner und sein tolles Team!

Wir empfehlen euch gerne weiter und kommen wieder!

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Heisser Mai beim MCL 68

Der MCL 68 startet fulminant in sein fünfzigstes Jahr.

Speziell der Wonnemonat Mai hat es hier in sich!

Bereits am zweiten Maiwochenende präsentiert sich der MCL 68 unter dem Motto 50 Jahre MCL 68 im Rahmen der Oldtimermesse in Tulln.

Besucher des MCL 68 Stand in der Halle 10, haben auch die Gelegenheit an einem Rallyetheorieworkshop teilzunehmen.

Jeder Teilnehmer erhält einen Praxisgutschein für einen Volvo Rallyeschnuppertag im August!

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Näheres finden Sie auf der Website des MCL 68 www.mcl68.at !

Eine Woche danach treten, Alexander Cismar, Norbert Tomaschek und Georg Gschwandner betreut von Franz Seewald und Michael Manhartsberger zum 2. Lauf des Volvo Stock Car Cups in Natschbach-Loipersbach an.

Zur gleichen Zeit kommt es beim 1. Lauf zur ARC 2018 in Kärnten zum Comeback von Alois Handler.

Dort ebenfalls am Start steht Markus Jaitz.

Als Beifahrerin von Enrico Windisch, bzw. Beifahrer von Kurt Huber komplementieren Vater und Tochter Cerny das MCL 68 Quartett in Kärnten.

Wieder eine Woche später, starten Stefan Fehringer, Helmut Aigner, Andreas Schmiedberger, Georg Gschwandner und Stefan Laszlo als „Team 50 Jahre MCL 68“ mit einem Volvo 740 bei den 24 Stunden von Nyrad.

Die bereits langstreckenerprobten Franz Seewald und Michael Manhartsberger sind Teil einer zweiten Volvobesatzung.

Nach diesem geballten Programm, geht es dann mit weiteren Aktivitäten und den Vorbereitungen zum großen MCL 68 50 Jahr Fest in Herbst nahtlos weiter.

Immer am neusten Stand bleibt man, wenn man regelmäßig die Website des MCL 68 besucht oder eine der Clubabende besucht!

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1. Lauf zum GP Racing Volvo Stock Cup 2018

Am 7. April fand der Startschuss zur neuen Stock Car Saison in Natschbach Loipersbach statt.

Gleichzeit auch das Comeback des Volvo Stock Cups.

Auf Grund von vorläufig zu wenigen Teilnehmern fuhr man gemeinsam mit der Heckklasse, welche aus viert teils bärenstark motorisierten BMW’s bestand.

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Der Start verlief turbulent, schon in der zweiten Runde, verlor der Fahrer eines BMW’s die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte quer über die Fahrbahn.

Harald Christoph sah das Ungemach auf sich zu kommen, ehe seine Welt auf dem Kopf stand.

Kurz nach dem Re-Start, hatte Norbert Toaschek Pech welcher von einem weiteren BMW in die Leitplanke gedrängt wurde.

Der Volvototalschaden wurde unter der Leitung von Michael Manhartsberger und schweren Gerät für den übernächsten Lauf wieder fit gemacht.

Georg Gschwandner, hatte mehr Glück, sein „low Budget“ Kombi, welcher bereits mehrere Vorleben aufweisen kann, lief wie ein Uhrwerk und konnte den üppig motorisierten BMW von Anton Bock nicht nur fordern sondern auch mehrfach überholen.

Lohn war das Maximum an Tagespunkten.

Weiter geht es am 19.5., dem Vernehmen nach bereits wiedermit mehreren Elchen.

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