Presseberichte 2012

GP Racing Vorbericht Admont Rallye 2012

Georg Gschwandner / Manfred Cerny Ford Fiesta ST

Auf diese Rallye freut man sich gern!

Das Flair gepaart mit dem wunderschönen Panorama und ein fast schon rührendes Bemühen der Familie Gutternigg um jeden Teilnehmer sucht Seinesgleichen!

Das Wegfallen des Rundkurses Tregelwang auf Grund der Unwetterkatastrophe tut zwar etwas weh, da man sich auf jeden Meter Schotter mehr gefreut hat.

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Man muss kein Prophet sein um zu wissen, das das am schwächsten motorisierte Auto in der Klasse 8, bei dreimal „Kaiseraubergauf“ mächtig abbeißt, man wird sich aber bemühen bergab mit Mut zum Risiko wieder etwas Zeit gut zu machen!

Ansonsten freut man sich auf ein traditionsreiches Rallyewochenende ohne Druck und mit mächtigst Spaß an der Freud!

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Rallye-ÖM: Bosch-Rallye 2012

GP Racing Rallye Volvo 745 Kombi M1- eine Premiere                        

Erster Einsatz eines M1 Fahrzeuges in der Klasse 15. Georg Gschwandner sah das Ganze als Werbekampagne um M1 im österreichischen Rallyesport zu etablieren. Der erste Einsatz eines M1 Fahrzeuges in der Klasse 15, hatte ja im Vorfeld bereits mächtigst polarisiert.

Georg Gschwandner versuchte eine Mischung aus möglichst günstigen, aber dennoch auffälligen Rallyefahrzeug zu kreieren.

So entstand der Rallye Volvo 745 Kombi.

Die Idee dahinter, durch den Auffälligkeitsfaktor Sponsoren zu gewinnen ging bei diesen ersten Testeinsatz bereits dementsprechend auf!

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Von potthässlichen, lahm um die Kurve schleichenden Irgendetwas war da im Vorfeld zu lesen.

Nun Geschmäcker sind verschieden, allerdings kann nach dieser Rallye getrost gesagt werden, um die Kurve schleichen war nicht.

Im Gegenteil, da das Ganze als Werbekampagne für M1 zu sehen war, bemühte man sich dem Publikum eine dementsprechende Show zu bieten.

Der nicht unbedingt üppig motorisierte Kombi, musste zudem noch reglementskonform mit Serienreifen auskommen, was zwar der Quertreibeier zu fulminanten Winkeln verhalf, die Kurvengeschwindigkeiten allerdings noch weiter nach unten drückte.

Man hatte zwar von Vredestein eines der besten Markenreifen mit vorgeschrieben E-Zeichen, aber gegen einen waschechten Slick, ist man dann doch im Hintertreffen.

Dieser Nachteil wird sich aber sollte sich M1 im österreichischen Rallyesport etablieren aufheben, da diese Regelung dann ebe für alle in dieser Klasse an den Start gehenden gelten würde!

Auf nassen Untergrund war der Vredestein jetzt schon eine Macht und spielte da wiederum seine Vorteile aus.

Eine Voteil hat die „E-Zeichen Vorschrift“ auf jeden Fall, man erspart sich die rauchenden Köpfe, bei der Reifenentscheidung vor Ort(...)!

Fakt ist, das Publikum vor Ort war mehr als begeistert, speziell der Rundkurs in Rohrbach wurde allgemein zum Elchfest!

Wie sagte eine Gruppe von Fans nach dem Rundkurs in Rohrbach so treffend, „Audi und Volvo voll quer was brauch am mehr?“

Wie schon im Vorfeld zu vermuten war, sind die diejenigen, welche sich ob der Trägheit solcher Autos mokierten, wohl diejenigen die eine Rallye nur aus Erzählungen-wenn überhaupt kennen.

Die technische Abnahme wurde mit Spannung erwartet, es gab aber abgesehen von den Abgaswerten keinerlei Probleme und selbst dies war nicht Fahrzeugspezifisch, denn aus irgendwelchen Gründen hatten die nächsten sieben Fahrzeuge ebenso falsche Werte!

Festzustellen sei noch, es handelt sich wahrscheinlich um den liebevollsten und schönsten je aufgebauten Volvo in Österreich, welcher je eine Rallyestrecke gesehen hat, trotzdem aber hat er sich den Kosenamen Leichenwagen bei den Moderatoren und Journalisten „erarbeitet“.

Dies aber nur deswegen weil tatsächlich in den späten 1980er Jahren dieser Wagen europaweit von zahlreichen Bestattungen bestellt wurde...

Ob die Klasse M1 allgemein in Österreich, ähnlich der Gruppe G in Deutschland Zukunft und Resonanz findet wird sich weisen.

Den Rallyes würden einige exotische Farbtupfer sicherlich gut tun.

Mit ein paar kleinen Änderungen im Reglement, würden vermutlich einige der zahlreichen neugierigen Interessenten, welche sich vergangenes Wochenende im Volvo Rallye Kombi Service tummelten um sich über M1 zu erkundigten, den Einstieg in die Rallywelt zutrauen und vor allem leisten können.

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Schotter Rallye Cup 2012

Im Zeichen der Premieren                        

Im ungarischen Bük stieg der erste von fünf Läufen zum neuen Schotter Rallye Cup, der in Österreich und Ungarn ausgetragen wird.

Einige Wochen vor dem Event kam die lang ersehnte Ausschreibung des Schotter Cups, den unsere ungarischen Nachbarn gemeinsam mit Beppo Harrach und Helmut Schöpf organisieren.

Der Lauf in Bük sollte nun also die Premiere für diesen neuartigen Cup sein, der ein MUSS für jeden Schotterrallyefan sein sollte. Leider haben sich bis dato trotzdem nur vier österreichische Teams dafür gemeldet.

Da der Stammbeifahrer von Georg Gschwandner, Manfred Cerny, zumindest bei der Besichtigungszeit beruflich verhindert war, musste man nach Ersatz Ausschau halten. Und fand ihn prompt - in Cernys Tochter Karin.

Nun gäbe es natürlich Eltern, die dem Töchterchen mit Nachdruck näher brächten, dass es sich nicht schicke, mit geringfügig erhöhter Geschwindigkeit auf losem Geläuf durch den Wald zu reisen.

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Allerdings: Wenn in diesem Reisemobil normalerweise der Herr Papa den Ton angibt, ist es um die Gegenargumentation eher schlecht bestellt und so versuchte man es erst gar nicht, sondern war sogar vor Ort, um Tochter Karin bei ihrer Premiere moralisch beizustehen.

Da die Volvoszene in Österreich zur Zeit ein wenig stagniert, hatte man keine wirklichen Gegner, so versuchte man sich im Zahlenspiel und war mächtig stolz darauf, auf die zahlreichen wesentlich stärker motorisierten und größtenteils mit Allradantrieb ausgestatteten Konkurrenten, pro Kilometer gerechnet, nicht allzu viel Zeit eingebüßt zu haben..

Es war eine Schotterrallye der flotten Art, bei der die erreichten Durchschnittsgeschwindigkeiten der Spitzenfahrer den offiziellen Rallyebeobachtern in Österreich die Scharmesröte ins Gesicht treiben würde.

Wenn schon der nicht gerade übermotorisierte Rallyevolvo mit 185 km/h der Ansage der Beifahrerin „1000 Übersicht, bremsen für Schikane links rechts“ folgen musste...

Die Sonderprüfungen des ersten Tages wurden problemlos absolviert und auf der abschließenden Superstage, die auf einem asphaltierten Parkplatz vor hunderten Zuschauern zwischen ein paar Reifen stattfand, driftete der Elch sich in die Herzen der ungarischen Fans.

Damit es am nächsten Tag eine interessante, zumindest am Beginn nicht allzu staubige Angelegenheit wurde, drehten die Veranstalter über Nacht die Dusche auf und ließen es bis Mitternacht aus Kübeln schütten. Dementsprechend selektiv präsentierten sich die Sonderprüfungen des nächsten Vormittages.

Ein Blick auf den Zwischenstand im Mittagsregrouping bescherte den ersten Platz in der Klasse und den zweiten in der dementsprechenden Klasse des Eingangs erwähnten Schottercups.

Motiviert ging man in den Nachmittag, auf der drittletzten Sonderprüfung fuhr man eigentlich ohne Druck und im Prinzip die selbe Linie wie bei den Durchgängen davor.

Auch eine Links 2 wurde wie beim ersten Mal durchfahren, wohl motiviert durch die zahlreichen Zuschauer, pendelte man wie gewohnt das Schwedenschiff gegen die Fahrtrichtung der Kurve an, um dann mit Schwung und unter zur Hilfenahme eines kleinen Eingriffs der Handbremse, völlig quer durch die Kurve zu driften.

Meist hörte man in diesem Moment den Motor kaum, da dieser durch das Vooooooooooolvoooo der Ungarn übertönt wurde.

Doch diesmal berührte man mit dem quergestellten Heck ganz leicht das aussenstehende Gebüsch, es fielen nicht einmal Blätter bei diesem Drift ab.

Doch scheinbar stand zwischen diesen Sträuchern ein mutierter Titanstrauch, denn plötzlich wurde die gewohnte Geräuschkulisse durch einen Schlag unterbrochen, der Schlimmes vermuten ließ auf den Vorwärtsdrang des Volvo aber keinen negativen Effekt hatte.

Ob des fehlenden Innenspiegel und eingeschränkter Bewegungsfreiheit dank HANS blieb der „Pumperer“ vorerst ein Rätsel. Doch als sich der Fahrer am Stop abschnallte und umdrehte, lächelte ihm der Zeitnehmer durch ein großes Loch entgegen, das sich dort befand, wo einst die C-Säule und das hintere Dreiecksfenster ihren Platz hatten.

Zeit hat der Einschlag - in was auch immer - keine gekostet, im Gegenteil, man war sogar schneller als in den vorigen Durchgängen.

Die Sorge, zum Start der letzten beiden Sonderprüfungen nicht zugelassen zu werden, blieb zum Glück unberechtigt und nach Absolvierung der letzten beiden Sonderprüfungen hatte man sowohl den ersten Platz in der Klasse Historisch inne, wie auch den zweiten Platz im Schottercup der Klasse H.
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Das neue M1-Serienreglement 2012

Ein Rallye-Exote zum Mini-Preis                        

M1 als Chance für außergewöhnliche und auch günstige Rallyeautos – der Volvo 745 Kombi M1 von GP Racing kostete insgesamt nur läppische 3.355 Euro.

“Das neue M1-Serienreglement ist sicher auch eine Möglichkeit, im Rallyesport an sich unübliche Fahrzeuge zu verwenden, die aber vielleicht aufgrund ihrer Außergewöhnlichkeit eher Sponsoren ansprechen“, sagt Georg Gschwandner, seines Zeichens Betreiber der GP Racing GmbH.

Außergewöhnlich ist dann wohl auch der erste M1-Bolide, den die GP Racing GmbH gemeinsam mit Laszlo Rallye Motorsport (LRM) auf die Räder gestellt hat: Einen Volvo 745 Kombi.

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Basis um 100 Euro

Die Basis für den Wagen hat Gschwandner am Gebrauchtwagenmarkt um winzige 100 Euro erstanden. Die für das „Pickerl“, also für die Zulassung nach §57a nötigen Arbeiten hat er selbst erledigt. Zu kaufen waren lediglich zwei neue Spurstangen um 65 Euro und zwei neue Traggelenke um 70 Euro. Der Wagen kostete also neben der Arbeitszeit nur 235 Euro.

Die Umbauarbeiten nach M1-Reglement ergaben folgende Kosten:
Schalensitze und mehrpunktgurte 650 Euro
Neuer Auspuff 300 Euro
Notaus-Schalter 150 Euro
Feuerlöscher 120 Euro
Überrollkäfig einschweißen, Unterfahrschutz verbauen und lackieren innen und außen kostete in Summe 2000 Euro

Gesamtkosten von 3.355 Euro

Insgesamt also hat Georg Gschwandner um 3120 Euro Bauteile für den Umbau nach M1-Reglement zukaufen müssen, die Arbeit hat er freilich wieder selbst verrichtet.

Zusammen mit den 235 Euro Anschaffungs- und „Pickerl“-Kosten kommt der blitzblaue Rallye-Exote also auf für diesen Sport geradezu läppische 3.355 Euro!

„Unser Volvo 745 Kombi M1 ist ein sehr werbewirksames, finanziell erschwingliches mit Riesenspaßfaktorgarantie ausgestattetes Rallyeauto“, freut sich Georg Gschwandner, der den Boliden bei der Bosch super plus-Rallye höchst persönlich bei seinem Premiereneinsatz pilotieren wird.

Neue Projekte & Ideen

Für Gschwandner, der als einer der Gründer des Volvo Cups und nunmehriger Betreiber des GP Racing Ford Fiesta Cups stets Wert auf einen niedrigen Kosten- und zugleich möglichst hohen Spaßfaktor gelegt hat, stellt das M1-Serienreglement eine Chance dar, seine Idee vom günstigen Rallyesport weiter auszubauen.

Als nächste M1-Projekte kann sich Geschwandner folgende Projekte vorstellen: Einen Ford Puma M1, einsatzfertig um 6.500 Euro und einen Volvo 940 M1, einsatzfertig um 5.500 Euro.

„Für diese Projekte werden gerne Aufträge angenommen“, sagt Gschwandner, der für Neueinsteiger in einem „Rallye-Camp“ spezielle Schulungen anbietet, in Theorie und Praxis.

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Bericht Mikulasz Rallye 2012

Volvo Rallye Team Triestingtal

Georg Gschwandner / Manfred Cerny Volvo 740

Sehr erfolgreicher Saisonabschluss 2012 in Ungarn

Die am zweiten Dezemberwochenende stattgefundene Mikulasz Rallye rund um Veszprem, bildete auch den Finallauf zum heuer erstmals ausgetragenen österreichischen -ungarischen Schotter Cup.

Der Pottensteiner Georg Gschwandner mit Beifahrer Manfred Cerny gewann an diesem Wochenende die Klasse im Schottercup, wurden Dritte in ihrer Division und belegten in der Jahreswertung den dritten Klassenplatz im Schottercup.

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Nach Anfrage an das Volvo Rallye Team Triestingtal seitens der ungarischen Rallyeverantwortlichen, stellte man den ungarischen Lokamatador Nándor Mayer einen Rallyevolvo zu Verfügung, um den für nächste Saison auch erstmals in Ungarn durchzuführenden Volvo Rallye Cup zu promoten.

Ein für alle Beteiligten mehr als gelungener Saisonabschlusss, der für die nächste Saison berechtigten Optimumsms zulässt und zeigt, dass man auch mit einem Low Budget Rallyeauto Spaß haben und erfolgreich sein kann.

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Niederbayern Rallye 2012

2 x Fiesta ST im Paarlauf

Die Niederbayernrallye stand im Zeichen von Comebacks und Premieren.

Georg Gschwandner / Manfred Cerny starteten genau nach einem Jahr wieder mit einem Fronttriebler.

Die Niederbayern Rallye sollte als Schicksal entscheiden, ob man weiter mit dem ST fährt oder nicht!

Grundvoraussetzung um weiter an diesem Auto festzuhalten, sollte eine Rallye ohne gröberen technischen Zwischenfälle und mit halbwegs realistische Zeiten sein.

Anders die Vorzeichen beim zweiten GP Racing ST.

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Christoph Wögerer / Simon Schmidinger.

Beide in der Szene als hervorragende und grundsolide Beifahrer bekannt.

Doch halt, man kann ja wohl schwer zu zweit im Beifahrergestühl Platz nehmen.

Des Rätsels Lösung, Wögerer hält Anteile an diesem Wagen, in welchem er letzte Saison Daniel Zieser vorbetete.

So erfüllte er sich der Linzer einen lang ersehnten Wunsch und fuhr die Rallye quasi vor seiner verlängerten Haustür selbst.

Der Beifahrer und Freund Schmidinger weis bereits wie Siege schmecken, navigierte er doch 2008 Markus Huber zum ARC Meistertitel.

Sowohl Gschwandner als auch Wögerer hatten mit dem deutschen Markenkollegen Marco Luger einen echten Gradmesser, jener sitzt allerdings sehr sehr regelmäßig und erfolgreich im Fiesta, bestreitet er neben Läufe in seiner Heimat auch den Mitropa Cup.

Das alle drei die ST's auspressten wie die sprichwörtliche Zitrone, sah man an den großteils marginalen Zeitabständen.

Auf der kurzen SP Eins konnte sich Gschwandner um zwei Sekunden gegenüber der beiden Markenkollegen behaupten!

Auf SP Zwei absolvierten die beiden Österreicher den erst Teil des Parrlaufs und haderten mit einem Abzweig, welchen die Veranstalter als Naturschikane in die SP einbauten.

Auf SP 3 waren die Österreicher auf das Zehntel zeitgleich und verloren nur wenige Sekunden auf Luger.

Auf SP 4 bzw. 5 trennten die beiden einmal zwei und einmal ein  Zehntel(...)

Auf der Etappe zurück ins Service entdeckte Gschwandner auf der Strasse zwei neue(...) Rallyefahrerhandschuhe.

Eine kleine Rundfrage im Regrouping brachte die ohnedies hervorragende Laune im GP Racing Team zum wallen, verdiente man sich doch so manch Biere als Gegenleistung dafür, dass man Wögerer seine Handschuhe retour gab, welche dieser am Dach vergessen hatte nach der letzten Sonderprüfung!.

Eine leichte Eingewöhnphase hinter dem Platz am Volant sei gewährt....

Gut gelaunt ging man in die kurze Mittagspause, während Gschwandner von Inter auf Slicks wechselte, blieb Wögerer auf den Inters, welche aber am Nachmittag eher zu Slicks mutierten!

Nur sieben Sekunden konnte Gschwandner auf den ersten beiden SP's des Nachmittags den sehr sehr talentierten „Neo Piloten“ abknöpfen.

Nach Neutralisation der SP 8, fuhr man auf SP 9 wiedermal exakt Zeitgleich, auf SP 10 setzte sich Gschwandner um 1,4 Sekunden durch nur um auf der Königssonderprüfung wieder 4,7 Sekunden retour zu bekommen.

Ein kleiner Elektrokollaps kostete Wögerer/Schmiedinger auf dem letzten Rundkurs exakt 20 Sekunden.

Diese im Endergebnis subtrahiert, ergibt einen Platz lediglich sieben Sekunden hinter dem Teamchef!

Im Gesamtklassement plazierte man sich in der Klasse N8, welche auch die stärkste Klasse war, mit den am schwächsten motorisierten Autos innerhalb der Klasse im beachtlichen Mittelfeld!

Fazit der Rallye viel Spaß für die Fahrer und Mechaniker, keine Probleme und Österreich hat vielleicht in naher Zukunft einen Beifahrer weniger...

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Harrach Sprint 2012

Martin Schenk / Jenny Hofstädter Volvo 940

Das die schweren Schweden auf losen Untergrund daheim sind, wurde durch die Tatsache bestätigt, dass zumindest drei solcher Geräte am Start des Harrach Sprint standen.

Der in der in väterlichen Werkstatt der Frau Beifahrerin überholte grüne Elch wurde vor Ort von GP Racing betreut.

Mit Stefan Reininger in einem mit rund 20PS mehr ausgestatteten Volvo740 hatte man einen echten Gradmesser und war daher nur vorsichtig optimistisch jenen Parole biete zu können.

Speziell über die längeren Geradeauspassagen war man ob des Leistungsunterschied weniger amüsiert!

Nach kurzer teaminterner Rücksprache, gab man das Motto aus, wer später bremst ist länger schnell.

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Das Schenk sich an diese Taktik hielt, bezeugte die im doppelten Sinne bessere rechte Hälfte im Rallyegerät, in dem sie meinte des öfteren an der Physik zu zweifeln, wenn Martin „bis in die Kurve stehen lässt“.

Ein kleiner Stillstand auf der ersten Sonderprüfung wegen eines doch zu motiviert gesetzten Bremspunkt und einer daraus durch den Staub kurzfristig resultierenden Orientierungslosigkeit sollte das einzige Malleur bleiben.

Man setzte sich am zweiten Tag im Gesamtmittelfeld fest um dabei den unmittelbaren Markenkollegen in jeder Sonderprüfung einen mächtigen Sekundensack umzuhängen!

Dies und der sechste Klassenrang in Mitten von weit üppiger motorisierten Fahrzeugen, ließ das Sandkastenspielen als Genuss erscheinen.

Man darf gespannt sein, wenn auch der grüne Elch das nächste Mal vielleicht schon mit einem kräftigeren Herz am Start stehen wird.

Die Performance des Fahrers ist jedenfalls dafür bereit!

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ARC: Thayaland-Rallye 2012

Vier GP Racing-Autos fuhren im W4                        

GP Racing/Laszlo Rallye Motorsport brachten bei den Waldviertler Rallye Festspielen im Rahmen der Thayaland-Rallye gleich vier Autos an den Start…

Klaus Ostermann / Roland Wurm Ford Fiesta ST

Nach einer Pause von elf Monaten startete das eingespielte Duo zu einem Comeback!

Mit dem Ford Fiesta ST wurde auch ein altbekanntes Gerät angemietet.

Zielsetzung war ein langsames Herantasten an die frühere Form.

Nur mit Langsam war nichts, Klaus gab vom ersten Meter an mächtigst Gas!

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Die nicht gewohnte Bremsperformance dieses Fiestas verlieh dem ohnedies berüchtigten spektakulären Fahrstiel von Klaus noch das Tüpflchen auf dem "i".

Sofort etablierte er sich unter den ersten zwanzig!

Im ersten Service wurde die Bremsperformance auf die Bedüfnisse von Klaus umgestellt und ab dann fuhr er, als hätte es nie eine Pause von elf Monaten gegeben.

Der Wagen bekam keine Kratzer und als 17. Gesamt und 2. in der Klasse berichtete ein erleichterter Ostermann und sein kongenialer Beifahrer Wurm in Ziel, dies sei überhaupt die erste Rallye ohne jegliches technisches Problem gewesen!

Ob dieser Leistung zuversichtlich freut man sich schon auf den nächsten ARC Lauf in Italien!

Reinhard Jud / Karl Reitmair Honda Integra Type R

Auch das Honda Duo aus der Steiermark bediente sich des GP Racing/LRM Supports.

Die Zeiten waren brav, allerdings kämpfte man laut eigener Aussage den ganzen Tag mit massiven Traktionsproblemen..

Trotzdem war man mit dem generalüberholten Honda äußerst zufrieden und brachte sicher den dritten Klassenplatz nach Hause.

Stefan Reiniger / Wolfgang Schrauf Volvo 740

Die Volvos erfuhren durch diesen sowohl legendären als auch berühmten Piloten eine Art Genugtuung für so manches verächtliche Wort.

Es ist sowohl die x-te Saison als auch das x-te Auto, welches der einstige Paris – Dakar Teilnehmer pilotiert.

Der Wagen wurde so knapp fertig, dass man fast das „Frisch gestrichen"-Schild montieren musste.

Ein kleiner Rechenfehler zu Beginn wurde für die in der Ergebnisliste aufscheinende Strafzeit verantwortlich gemacht.

Ansonsten wurde die Testrallye brav abgespult.

Aufregung kam nur kurz auf, als mit dem rechten Vorderrad ein Hindernis beiseite geräumt wurde.

Noch nicht an die Tugenden des Schwedenbombers gewöhnt, vermutete man eine schwere Verstörung der Lenkgeometrie, doch es war nur etwas Schmutz von der Felge gefallen...

Nun bekommt das Fahrzeug noch ein paar Feinheiten und steht dann für den nächsten ARC Einsatz bereit.

Martin Schenk / Jenny Hofstädter Volvo 940

                                              
Mit neu überarbeitetemund optisch liebenswert aufgewertetem Volvo 940 ging das sympathische Pärchen in die neue Saison.

Die erste Sonderprüfung begann man voller Motivation und das oftmals quergestellte Schwedenschiff bekam beste Haltungsnoten.

Trotz andauernden Traktionsverlusts tobte sich Martin auch auf der zweiten Sonderprüfung richtig aus.

Man überlegte bereits, die Onboardkamera am Seitenfenster zu montieren, zeigte es doch bei den beherzten Anstellen meist in Fahrtrichtung(....)

Doch kurzzeitig übertrieb man es leicht und um mit dem grasgrünen Gerät nicht getarnt im Unterholz zu verschwinden, musste man einen Graben in die zu befahrende Straße mit einplanen.

Dies hatte eine massive Zerstörung der rechten vorderen Felge zu Folge und man musste anhalten, um ein Rad zu wechseln und somit neun Minuten einzubüßen, danach konnte man die Fahrt problemlos fortsetzen.

Jedes andere Fahrzeug, hätte bei solch einem Einschlag kommentarlos Querlenker samt Rad und Federbein ausgespuckt!

Natürlich konnte ein solch erlittener Zeitverlust bei einer eher kurzen Rallye nicht mehr aufgeholt werden und so beschränkte man sich darauf, den restlichen Tag eine gute Show zu bieten und zauberte nebenbei noch beachtliche Zeiten hervor.

Vom Veranstalter im Ziel dafür gelobt, dem Wagen keinen Kratzer zugeführt zu haben, erläuterte Jenny, dass dies erst der Fall ist, seit sie ihrem Schatz auch im Auto zuflüstert...

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